Stadtschülerrat Giessen

Termine

Ordentliche, konstituierende Stadtschülerratssitzung (öffentlich) am 06.10.2017 von 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr im Stadtverordnetensitzungsaal des Rathauses, Berliner Platz 1, 35390 Gießen. Einladung: http://ssr-giessen.de/news.php?id=107


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Veröffentlicht von Geschäftsführender Vorstand am 11.01.2017

Gießens gesetzlicher Stadtschülerrat nimmt mit Verwunderung die Äußerung des Staatlichen Schulamts für Gießen und den Vogelsbergkreis vom Dienstag, 10. Januar gegenüber dem Gießener Anzeiger zur Kenntnis, wonach an 13 Gießener Schulen lediglich 37 Schüler/innen des Busstreiks wegen nicht am Unterricht hätten teilnehmen können und vier Schüler verspätet eingetroffen seien, wie Stadtschulsprecher Johannes Bock mitteilte.

So sei fraglich, "wie es dem Schulamt gelungen sein soll, die Fehlzeiten aller Schüler/innen innerhalb eines Tages in Erfahrung zu bringen und bereits einordnen zu können, bei welchen Schüler/innen die Abwesenheit bzw. Verspätung streikbedingt erfolgt". Alle Vorstandsakteure des Gremiums seien sich einig, dass in der Unterrichtspraxis Fehlzeiten teils erst eine Woche später mit Begründung entschuldigt werden würden und die Mehrzahl der Lehrer/innen bei fehlenden Schülerinnen und Schülern nicht per se wissen könne, weshalb diese fehlten.

Sein Stellvertreter Luca Manns ergänzte: "Bereits eine kurze Abfrage unter den Vorsitzenden des SSR ergab, dass in ihren Klassen sowohl am gestrigen Montag als auch heute insgesamt schon deutlich über vier Schüler/innen verspätet den Unterricht erreichten. Die Zahl der Verspätungen ist insofern unter keinen Umständen aussagekräftig und kann wohl als realitätsfern eingeordnet werden." Manns nahm an, dass lediglich die Fälle bekannt seien, wo die Schüler/innen oder deren Eltern sich bei den Schulen gemeldet und die Versäumnisse direkt begründet hätten. Dies sei jedoch, insbesondere in höheren Klassenstufen, regelmäßig nicht mehr der Fall. Manns weiter: "Wenn im Alltag Schüler/innen an solchen Tagen zu spät kommen, wird kaum ein Lehrer diese Zeiten überhaupt vermerken, sondern - wie von uns gefordert - verständnisvoll den Schüler begrüßen".

Wichtig ist den Schülervertretern zu betonen, dass ihr Einwurf nicht als Kritik am Schulamt zu verstehen sei, welches Auskünfte nach bestem Wissen gebe, sagte Linda Braun, ebenfalls stellvertretende Stadtschulsprecherin. Im Gegenteil habe das Kultusministerium als übergeordnete Behörde sogar vorbildlich gehandelt, als es erklären ließ, unverschuldet verspätete Schüler/innen seien entschuldigt. Der Stadtschülerrat verwies erneut auf die Anfang der Woche durch die Vertretung der 16.000 Gießener Schüler/innen erhobene Forderung zur Bewegung beider Seiten im Tarifkonflikt und äußerte ihr Bedauern darüber, dass weiterhin alle Linien der SWG still stünden. "Wir würden uns einen ernsthaften Dialog darüber wünschen, ob bei fast 150 Busfahrern nicht zumindest zu schulischen Stoßzeiten und auf manchen Linien Ersatzfahrten möglich sind. Abwarten ist selten eine gute Lösung", so die drei Sprecher und regen an zu prüfen, inwieweit die Tarifparteien externe und neutrale Vermittlung hinzuziehen sollten.


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