Stadtschülerrat Giessen

Termine

Ordentliche, konstituierende Stadtschülerratssitzung (öffentlich) am 06.10.2017 von 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr im Stadtverordnetensitzungsaal des Rathauses, Berliner Platz 1, 35390 Gießen. Einladung: http://ssr-giessen.de/news.php?id=107


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Veröffentlicht von Geschäftsführender Vorstand am 06.01.2017

Zur aktuellen Ankündigung des Fahrpersonals der Mit.Bus, am landesweiten und unbefristeten Streik der Gewerkschaft Verdi teilzunehmen, der wohl anstehenden Solidarisierung der SWG-Fahrer/innen und dem damit ab Montag drohenden stadtweiten Bustotalausfall erklärt die gesetzliche Vertretung der Gießener Schülerschaft:

"Streiks sind als grundgesetzlich garantiertes Mittel des Arbeitskampfes Teil bundesdeutscher Demokratie und, sofern maßvoll eingesetzt, auch nicht zu kritisieren. Selbstverständlich hätten sich die hessischen Schülervertretungen gewünscht, dass eine einvernehmliche Lösung mit dem Hessischen Busunternehmerverband (LHO) erreicht und der Streik obsolet geworden wäre. Aufgerufen sind alle beteiligten Parteien jetzt, möglichst schnell an einen Tisch zurück zu kehren und die Streikmaßnahmen somit abzufedern bzw. auszusetzen.

Hinsichtlich der Situation in der Universitätsstadt Gießen stellt der Stadtschülerrat eine schwerwiegende Belastung der größtenteils per ÖPNV zum Unterricht anreisenden Schüler/innen und ihrer Eltern fest. Dabei teilt das Gremium grundsätzlich die Auffassung der Gießener Schulen, dass eine Unterrichtsverpflichtung weiterhin besteht — schließlich ist die Wahrnehmung schulischer Angebote auch im originären Sinne der auf einen Abschluss strebenden jungen Menschen und können nicht auf unbefristete Zeit eines Streiks wegen entfallen. Obgleich sieht der Stadtschülerrat auch eine Verantwortung auf Seiten der Schulleitungen und Lehrkräfte, mit, trotz bestem Bemühen, verspätetem Eintreffen von Schüler/innen flexibel, unbürokratisch und verständnisvoll umzugehen. So können bspw. Bestimmte Wohnortlagen geeignet sein, als Alternative zur Busfahrt nur eine PKW-Fahrt durch die Erziehungsberechtigten möglich zu machen, wobei jene selbst terminlichen Verpflichtungen, etwa beruflicher Natur, unterworfen sind und durch die nun anstehenden Maßnahmen trotz Bezahlung des ÖPNV-Dauertickets, das nicht anteilig für Streiktage erstattet wird, mit Mehrausgaben konfrontiert sind.

Die Stadtwerke ruft Gießens gesetzliche Schülervertretung dazu auf, zumindest zu Schulbeginn und -schlusszeiten eine Grundversorgung der großen Schülerbuslinien sicherzustellen oder ggfs. abfedernde Maßnahmen wie die Beauftragung von Shuttles oder MiniCars in Betracht zu ziehen, wie sie heute bereits als (Anruf-)Sammeltaxen im städtischen Nahverkehr präsent sind."



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