Stadtschülerrat Giessen

Termine

Abholung der eigenen Nikolauskarten mit Nikoläusen durch die Empfängerschulen am 04.12.2017 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr im im SSR-Büros, Georg-Schlosser-Str. 16, 35390 Gießen. Die Menge an Nikoläusen ist nicht zu unterschätzen; SV-Teams kümmern sich daher am besten frühzeitig um jemanden, der diese mit KFZ-Transportoption entgegennehmen kann.


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SSR und IG Metall gemeinsam für Schülerbildung

Veröffentlicht von Niko Schmidkunz (SSSP) am 04.05.2015

Der Stadtschülerrat Gießen war am Mittwoch, den 27. April 2015, zu Gast in Frankfurt/M, um dort eine Zusammenarbeit mit dem IG Metall Bezirk Mitte bei deren Projekt Beruf.Bildung.Zukunft zu eruieren.

Der Stellvertretende Stadtschulsprecher Luca Manns zeigte sich im Anschluss an den Austausch überzeugt: „Nach dem ersten Gespräch mit Herrn Lagig von der IG Metall lässt sich feststellen, dass das Projekt Beruf.Bildung.Zukunft unterstützenswert ist und wir es gerne nach Gießen tragen werden.“

Beruf.Bildung.Zukunft setzt sich zum Ziel, Schülerinnen und Schüler besser auf das Berufsleben vorzubereiten, ihnen demokratische Interessenvertretungs-Strukturen zu erläutern und dabei näher zu bringen, welche Rechte sie auch als Arbeitnehmer im späteren Leben haben. Dazu besuchen, vor allem ehrenamtliche, Teamer die Schulen und führen Seminare mit den jungen Menschen durch.

Laut Manns sei das Projekt "vor allem für Schülerinnen und Schüler von hoher Wichtigkeit, deren Einstieg in das Berufsleben unmittelbar oder zumindest demnächst ansteht". Man solle aber "nicht vergessen, dass auch der Durchlauf des gymnasialem Bildungsgangs oft zu Anstellungsverhältnissen führt, in denen Organisation seitens der Arbeitnehmer geschieht und Wissen darum erforderlich ist".

Der Vize-Vorsitzende des Gremiums sieht in Beruf.Bildung.Zukunft der IG Metall die Möglichkeit, "dass Schulen hier einen Projektpartner gewinnen können, um ihrer Schülerschaft Kompetenzen für das spätere Leben und den Arbeitsalltag zu vermitteln, die durch starken Praxisbezug genau jener Kritik entgegenwirken, die im Rahmen der ‘Naina-Debatte’ an der Schulbildung geäußert wurde".

Gießens amtierender Stadtschulsprecher, Niko Schmidkunz, ergänzte: „Ich bin der Auffassung, dass es sich hier um ein sehr sinnvolles Projekt handelt. Wir als Schülervertretung aller Gießener Schülerinnen und Schüler sehen uns so auch in der Pflicht, als Mittler zwischen Veranstalter und Schulleitungen beziehungsweise Lehrkräften zu sein. Ich würde mir wünschen,dass sich Beruf.Bildung.Zukunft in Gießen und im Umland etablieren kann."

Die weiteren Schritte werden daraus bestehen, dass das Projekt durch Vermittlung des Stadtschülerrates an Gießener Schulen getragen wird. Der Stadtschülerrat hofft auf großes Interesse seitens der Schulleitungen und wünscht sich, dass in naher Zukunft schon erste Projekttage stattfinden können.